Dienstag, August 30, 2011
Wird die Friedhofsverwaltung in Kaiserslautern auch ein Rahmenprogramm für die Kaiserslautern Bürger zusammenstellen?
Seit 2001 findet bundesweit der Tag des Friedhofs statt. Der Friedhof in Kaiserslautern hat sich bisher noch nicht daran beteiligt. Es wäre eine gute Möglichkeit sich zu presentieren. In unserer heutigen schnelllebigen Zeit bleibt oft wenig Platz für Trauer und Besinnlichkeit. Ein schön gestalteter Friedhof bietet hierzu Möglichkeiten.
Auch wir werden einen kleinen Herbstspaziergang Anfang Oktober mit interessiertem Publikum durchführen. Gerne können Sie sich bei uns anmelden, unter der Telefonnummer 0631-36658 0.
Donnerstag, August 25, 2011
Noch bis zum 16. Oktober haben Besucher die Möglichkeit auf der BUGA in Koblenz neue Grabgestaltungen zu verschiedenen Themen zu besichtigen. Auf dem Festungsplateau hoch über dem Rhein sind zahlreiche Gräber gestaltet. Hier haben Schulklassen und andere Gruppen die Möglichkeit, sich über verschiedenen Materialen und Beisetzungen zu informieren.
In der Mitte des Geländes wurde ein Memoriumgarten zur Ruhe und Besinnung angelegt. Als weiteres wurde ein Insektenfriedhof, unter der Anleitung von Pädagogen mit Kindern gestaltet wurde.
Ansehen lohnt sich auf jeden Fall.
Dienstag, August 23, 2011
Der Ruheforst der hinter der Panzerkaserne seit etlicher Zeit eröffnet werden soll, ist immer noch nicht in die Gänge gekommen: Baumbestattungen finden immer noch nicht statt.
Die Anfragen aus Kaiserslautern und dem Umkreis häufen sich, konkrete Aufträge aus Bestattungsvorsorgen liegen vor, aber auf Grund von Finanzierungsproblemen geht es nicht voran. Wie lange sollen die Lauterer noch auf Ihren Ruheforst warten?
In den letzen Jahren hat sich die Bestattungskultur grundlegend verändert. Viele Angehörige sind beruflich bedingt nicht mehr in der Nähe der Familie und können sich daher nicht um die Grabpflege kümmern.
Es müssen Pflegeverträge abgeschlossen werden, die mit hohen Kosten verbunden sind. Darüber hinaus fehlt seit Streichung des Sterbegeldes bei den Krankenkassen Angehörigen oft das Geld für die Anschaffung und Erhaltung von Grabstellen. Durch die Liberalisierung im Bestattungswesen haben sich alternative Beisetzungsformen etabliert – insbesondere Naturbestattungsformen wie Friedwald, Ruheforst, Almwiesen- oder Seebestattung sind hier zu nennen.
Eine neue Beisetzungsart auf dem Friedhof in Kaiserslautern sind Rasenwahlgrabstellen für zwei Sarg- und vier Urnenbeisetzungen sowie Urnenrasenwahlgräber für vier Urnen. Angehörige haben so die Möglichkeit einerseits Trauerfeier und Beisetzung mitzugestalten, ohne andererseits ein Grab pflegen zu müssen: Die Stelle wird vom Grünflächenamt mit Rasen bepflanzt und regelmäßig gemäht, daher sind auch keine Bepflan
zungen erlaubt. Die Grabstelle darf mit einer Inschrifttafel aus rotem Sandstein oder Granit versehen werden. Die Kosten für eine Erdwahlstelle liegen bei ca. 4.500 €, für eine Urnengrabstelle bei 1.240 €. Die Laufzeit beträgt wie auch bei anderen Grabstellen 25 Jahre.
Um einen würdevollen Abschied auch bei Anonymbeisetzungen zu ermöglichen, bieten wir eigene Patenschaftsgräber auf dem Friedhof in Kaiserslautern an, in denen acht Urnen gemeinsam beigesetzt werden. Da die Bepflanzung und Pflege des Grabes von uns übernommen wird, verpflichten sich die Angehörigen, nur am Todestag eine Blume aufs Grab zu legen. Nach Beisetzung der achten Urne werden die Gräber mit einer Plattenanlage versehen und je nach Jahreszeit bepflanzt. Hinterbliebene können der Beisetzung beiwohnen und haben eine Anlaufstelle zum Gedenken, die Grabstelle ist jedoch nicht mit Namen gekennzeichnet.
Donnerstag, August 4, 2011
Das fragen sich Betroffene im Trauerfall. Sicherheit bietet das Markenzeichen des Bundesverbandes Deutscher Bestatter e. V. (BDB). Das Qualitätssiegel garantiert Angehörigen eine qualitativ hochwertige Beratung und Betreuung, denn die Markenzeichenbetriebe erfüllen strenge Kriterien.
Seit der erstmaligen Verleihung 1952 wurde das Niveau der Voraussetzungen für die Führung des Markenzeichens stetig angehoben. Heute ist es erforderlich, neben einer abgeschlossenen Ausbildung zur Bestattungsfachkraft, zum Geprüften Bestatter oder Bestattermeister besondere persönliche, fachliche und betriebliche Voraussetzungen zu erfüllen. Dies garantiert eine fachlich einwandfreie Dienstleistung zu fairen und angemessenen Preisen. 2009 führte der Bundesverband eine weitere Voraussetzung für die Führung des Markenzeichens ein: die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008, dem weltweit bekanntesten Standard für Qualitätskontrolle und Managementsysteme.
Die rund 1.000 Markenzeichenbetriebe haben ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt und unterliegen einer ständigen Kontrolle durch unabhängige Prüfer. Die Zertifizierung ist besonders hoch- wertig und für die Auswahl des Bestatters aussagekräftig, weil sie zusätzlich auch die DIN EN 15017 – Bestattungsdienstleistungen – und die Satzung zum Markenzeichen des BDB zugrunde legt. So ist das Markenzeichen-Unternehmen u. a. verpflichtet, Personal regelmäßig zu schulen, Angehörige unaufgefordert durch einen Kostenvoranschlag transparent und offen über entstehende Kosten zu informieren oder empfangene Gelder im Rahmen von Bestattungsvorsorgen verzinslich und getrennt vom Betriebsvermögen anzulegen. Angehörige und Vorsorgende können sicher sein, dass sie bei einem Bestatter, der das Markenzeichen führt und zertifiziert ist, eine qualitativ hochwertige Beratung und Betreuung erhalten.
Abgelegt unter Allgemein, Bestattungsvorsorge, Unternehmen
|
Tagged Bestattermeister, Bestattungsfachkraft, Bestattungsvorsorge, DIN EN 15017, DIN EN ISO 9001:2008, Kostenvoranschlag, Markenzeichen, Qualitätskontrolle, Trauerfall, Zertifizierung
|
Seit 2008 ist in Kaiserslautern auf dem Hauptfriedhof die Bestattung von totgeborenen Kindern mit einem Gewicht von unter 500 Gramm gestattet. Betroffene Eltern werden im Krankenhaus direkt auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht.
Es wurde hierfür der Verein Sternenkinder e. V. durch die Stadträtin Karin Kolb ins Leben gerufen. Die Stadt Kaiserslautern stellte den sternförmigen Grabplatz zur Verfügung. Die Familie von Fleischbein, eine alte Adelsfamilie aus Landau, stiftete einen wunderschönen historischen Grabstein. Wir sorgen für die Überführung der Totgeburten ins Krematorium Landau und kümmern uns um die Einäscherung. Zur Trauerfeier dekoriert die heutige Vorsitzende Ursula Spinks zusammen mit betroffenen Müttern und uns liebevoll die Urne.
Die Feier findet zweimal im Jahr in der Friedhofshalle Kaiserslautern statt. Eine Einladung wird den Eltern direkt zugesandt. Außerdem wird vom Verein in einer Todesanzeige in der örtlichen Zeitung der Termin bekannt gegeben. Der Verein finanziert sich durch Spendengelder und Mitgliedsbeiträge. Gerne werden Spendengelder entgegengenommen: Sternenkinder e.V., Kreissparkasse Kaiserslautern, BLZ 540 502 20, Konto 528 570.
Donnerstag, März 11, 2010
Das Deutsche Rote Kreuz bietet einen Erste Hilfe Kurs 50 plus von 12.bis 19.3.2010 von 14.30 bis 17.30 Uhr in der Augustastr. 16-24 an.
Teilnehmer lernen hier Warnsignale zu erkennen die bei dieser Altersklasse vermehrt auftreten. Für den Notfall gerüstet sein bei Schlaganfall, Bluthochdruck und Herzinfarkt.
Donnerstag, Oktober 8, 2009
Ein Waldstück an der Panzerkaserne ist für den Ruheforst vorgesehen. Die darauf befindlichen Baracken sollen noch in diesem Jahr laut Bundesanstalt für Immobilenaufgaben abgerissen werden. Ein Fußweg soll angelegt werden, der direkt vor der Buswendeschleife vor der Panzerkaserne in das Waldstück führt.
Sogar die Stadt Kaiserslautern hat sich angeboten, die Vergabe der Arbeiten zu übernehmen, wenn dies den Abriss beschleunigen würde.
Barbara Scheuer
Bestattungsinstitut Schäfer
Dienstag, Oktober 6, 2009
Fachärzte gehen auf die Barrikaden, und das zu Recht.
Überall werden von den Krankenkassen Einsparungen vorgenommen.
Vielleicht hätten zur Streichung des Sterbegeldes auch mehr Menschen reagieren sollen. Mit der ersatzlosen Streichung des Sterbegeldes müssen heute viel mehr Anträge beim Sozialamt auf Bestattungskostenübernahme gestellt werden. Ab einem bestimmten Alter hätten man die Zahlungen belassen können, denn viele hatten vom Alter her keine Möglichkeit mehr vorzusorgen.
Muß es soweit erst kommen, dass Kassenpatienten nur vormittags behandelt werden und Praxen in den Ruin getriebene werden?
Was kommt als nächstes !?
Regina Feikert-Heiliger
Montag, September 21, 2009
Anett Siemon ist seit Anfang 2009 als Trauer- und Vorsorgeberaterin im Schäfer Bestattungsinstitut und steht im Trauerfall mit Rat und Tat zur Seite: E-Mail a.siemon@schaefer-bestattungsinstitut.de – Telefonisch erreichbar unter: (06 31) 36 65 80.