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URNE AUF DER FENSTERBANK

Verstorbene aus der Stadt Bremen finden ihre vorletzte Ruhe nun doch nicht auf der Fensterbank. Eigentlich wollte der Stadtstaat als erstes Bundesland eine Genehmigung erteilen um die Urne zwei Jahre zu Hause aufzubewahren zu können. Erst danach sollte die Bestattungspflicht in Kraft treten. Zu stark waren die Proteste der Landeskirchen. Grundsätzlich spräche zwar nichts dagegen, die Asche von Verstorbenen zu Hause zu lagern, stellte der Bremer Senat fest. Aber eine Befristung auf 2 Jahre mit anschließender Beisetzung ist unverhältnismäßig, willkürlich und verfassungswidrig. Man wollte mit der Gesetzesänderung dem Leichentourismus aus dem Ausland Einhalt gebieten. So gibt es immer noch viele Länder aus denen nach der Einäscherung die Urnen direkt an die Angehörigen Versand werden.
Wer soll die Zweijahresfrist kontrollieren? Brauchen wir dann eine Urnenpolizei ? Ich finde es ist ein Abschied auf Raten.

Deutschland: Zahl der Sozialbestattungen deutlich angestiegen

Immer weniger Menschen in Deutschland können es sich leisten die Bestattung ihrer Angehörigen zu bezahlen. In solchen Fällen übernehmen die Sozialämter die Kosten für die Bestattung – man spricht dann von einer sogenannten Sozialbestattung. Die Zahl der Sozialbestattungen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Als Gründe werden der zunehmende Niedriglohnsektor, der ergänzende Bezug von Hartz IV-Leistungen sowie die zunehmende Altersarmut angeführt. Kritisch anzumerken ist auch, dass es für die Kommunen keine einheitlichen Vorgaben gibt, wie eine Sozialbestattung auszusehen habe. Während in einigen Städten neben einem schlichten Sarg und Blumenschmuck auch ein Holzkreuz oder ein kleiner Grabstein finanziert werden, bleibt es anderswo bei einem einfachen Plastikschild. Die Kosten für eine Traueranzeige, ein Trauermahl oder für die Grabpflege werden in den seltensten Fällen übernommen. Es ist nicht verwunderlich, dass die so genannten Sozialbestattungen zunehmend als Armenbegräbnisse wahrgenommen werden. An ein Mindestniveau an Bestattungskultur und Menschlichkeit ist dann oft nicht mehr zu denken. Die Verstorbenen werden damit auch noch im Tod als arm gebrandmarkt. Geht man von dem allgemein erwarteten Anstieg der Altersarmut und der weiteren Verschlechterung der finanziellen Lage der deutschen Kommunen aus, dürfte das Problem in den nächsten Jahren massiv zunehmen.

 

Sternenkinder

Sternenwiese

Die Winterbeisetzung ( Kinder unter 500 g ) findet am Donnerstag, dem 21. November 2013, um 15.00 Uhr auf dem Hauptfriedhof Kaiserslautern statt.

” Verein Sternenkinder e.V. “

Die letzte Inszenierung

Bericht zur "Letzten Inszenierung"

Bericht im Lokalteil der "Rheinpfalz" 4.11.2013

Hierbei handelt es sich um ein spartenübergreifendes Kunstobjekt, das sich mit der Bedeutung von Tod und dessen Darstellung in den Medien und der Wahrnehmung in der Gesellschaft beschäftigt.

Das interessiert uns natürlich!

Da alle Aktionen in der Öffentlichkeit stattfinden, vorrangig an Orten, an denen man nicht eher mit dieser Thematik rechnet, wollen wir auch an dieser Stelle darüber informieren.

Das Projekt findet über einen Kernzeitraum von 10 Tagen statt (17.- 27. November 2013), manche Projektmodule sind aber auch vier Wochen präsent (01.11 – 01.12.2013).

Übergeordnetes Ziel ist, durch künstlerische Prozesse das Thema Sterben und Tod als Teil des Lebens ins Bewusstsein zu rufen und so etwas zum Tabu-Bruch beizusteuern. Initiiert und koordiniert von Thomas Brenner/ Kaiserslautern

Hier finden Sie weitere Informationen:

Website der “Letzten Inszenierung”

Die Letzte Inszenierung / 2013 Kaiserslautern auf youtube

“Die Letzte Inszenierung” auch auf facebook

Bestatungsinstitut Schäfer in der Rheinpfalz

"Ei, ich lebe immer noch!“

Trauerbegleitung beim Trauerkaffee

Wir möchten neue Wege gehen.
Daher bieten wir in unserem Bestattungshaus seit diesem Frühjahr an jedem ersten Mittwoch im Monat Treffen zum Trauerkaffee an. Die Termine 2013 lauten:

• 3. April • 8. Mai • 5. Juni • 3. Juli • 7. August • 4. September
• 2. Oktober • 6. November • 4. Dezember (*statt 1.5.: Feiertag)

Die Treffen finden in der Karl-Marx-Straße 21 statt.

Wir bitten vorab um telefonische Anmeldung unter (06 31) 36 65 80 und freuen uns auf Ihren Besuch!

Erbschaft: Das gilt es zu beachten

Zum 01. Januar 2009 fand eine grundlegende Reform des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes statt.
Folgende Eckpunkte wurden geändert:

  • Schonung von Betriebsvermögen und Land- und Forstwirtschaftsvermögen. Hierbei werden
    85 % bzw. 100 % als begünstigtes Betriebsvermögen steuerfrei freigestellt wenn bestimmte Bedingungen eingehalten werden.
  • Erhöhung der persönlichen Freibeträge.
  • Gleichstellung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft bei bestimmten Steuerfreistellungen
    z. B. Ehegatten-Freibetrag, nicht jedoch bei der Steuerklasse.
  • Besteuerung des Grundvermögens (Immobilien) mit dem Verkehrswert.
  • Freistellung von selbstgenutzten Immobilien bei Übertragung an Ehegatten, Lebenspartner und Kinder bei 10 jähriger Selbstnutzung ab Erwerb von Todes wegen. Bei Kindern gilt die Freistellung nur bei einer Wohnungsgröße von max. 200 m2 bei Erwerb von Todes wegen.

Der Erbschaftsteuer / Schenkungsteuer unterliegt der Erwerb von Todes wegen, die Schenkung unter Lebenden sowie die Zweckzuwendung (Vermögensübertragung die mit der Auflage verbunden ist, diese Zuwendung zugunsten eines bestimmten Zwecks zu verwenden) abzüglich Steuerbefreiungen. Steuerfrei bleiben für Ehegatten, Lebenspartner und Kinder, Haushalt einschließlich Wäsche und Kleidungsstücke i. H. v. € 41.000,00, andere bewegliche körperliche Gegenstände i. H. v. € 12.000,00. Des Weiteren können Nachlassverbindlichkeiten, z. B. Bestattungskosten, Zugewinnaus-gleichsansprüche des überlebenden Ehegatten bzw. Lebenspartner, Kosten der Testamentsvollstreckung- und Eröffnung vom Nachlass abgezogen werden. Ohne einen Nachweis zu erbringen können pauschal € 10.300,00 als Nachlassverbindlichkeiten berücksichtigt werden. Sollten die Nachlassverbindlichkeiten höher als das Erbe sein, können sie in der Einkommensteuer als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden. Um den endgültigen steuerpflichtigen Erwerb zu ermitteln, ist der persönliche Freibetrag noch zu berücksichtigen. Dieser beträgt:

  • € 500.000,00: Ehegatten und Lebenspartner
  • € 400.000,00: Kinder, Stiefkinder und Kinder verstorbener Kinder und Stiefkinder
  • € 200.000,00: Kinder lebender Kinder und Stiefkinder
  • € 100.000,00: weitere Abkömmlinge der Kinder und Stiefkinder sowie bei Eltern und Voreltern bei Erwerb von Todes wegen
  • € 20.000,00: Geschwister, Abkömmlinge ersten Grades von Geschwistern, Stiefeltern, Schwiegerkinder, Schwiegereltern, geschiedener Ehegatte und ehemalige Lebenspartner (bei aufgelöster Eingetragener Lebenspartnerschaft)
  • € 20.000,00: alle übrigen Erwerber und für Zweckzuwendungen
  • € 256.000,00 € zusätzlicher Freibetrag unter bestimmten Voraussetzungen im Falle einer Erbschaft (nicht bei Schenkung) Ehegatten, Kinder und Stiefkinder

Nach Abzug dieser Freibeträge liegt der steuerpflichtige Erwerb vor, von diesem dann die Erbschaftsteuer berechnet wird. Die Höhe der Steuer hängt von der jeweiligen Steuerklasse des Erwerbers ab. Steuerschuldner ist der Erwerber, Schenker oder der Beschwerte bei Zuwendung. Jeder der Erbschaftsteuer unterliegende Erwerb ist vom Erwerber binnen einer Frist von drei Monaten nach erlangter Kenntnis beim Finanzamt schriftlich anzuzeigen. Um die Freibeträge optimal auszunutzen empfiehlt es sich schon zu Lebzeiten Schenkungen vorzunehmen. Nach Ablauf von zehn Jahren kann der Freibetrag wieder neu in Anspruch genommen werden.

Die letzte Ruhe finden: Ruheforst Kaiserslautern

Die letzte Ruhestätte inmitten der Natur

Die letzte Ruhestätte inmitten der Natur

Im Juli letzten Jahres wurde an der Panzerkaserne der Ruheforst Kaiserslautern eröffnet. Er erstreckt sich mit insgesamt 2.500 Bäumen über eine Mischwald-Fläche von 41 Hektar, wovon bisher 4,2 Hektar mit 322 Bäumen erschlossen sind. Da aktuell schon annähernd 200 Einzelplätze und über 50 Familienbäume verkauft sind, ist bereits eine Erweiterung geplant.

Wer sich selbst ein Bild vom Ruheforst machen möchte, kann an Führungen teilnehmen: diese finden sonntags statt, genaue Termine sind im Internet unter www.ruheforst-kaiserslautern.de aufgeführt. Eine Baumauswahl kann dienstags und donnerstags getroffen werden, Beisetzungen finden stets mittwochs und freitags statt.
Für die Beisetzung zugelassen sind nur biologisch abbaubare Urnen, ein kleiner Urnenschmuck ist erlaubt, muss jedoch nach der Beisetzung entfernt werden. Für die Trauerfeier steht ein Andachtsplatz zur Verfügung.
Die Kosten für einen Einzelplatz an einem Gemeinschaftsbaum bewegen sich zwischen 595,00 und 1.300,00 € und für einen Familienbaum für zwölf Urnen zwischen 3.400,00 und 6.200,00 €. Zusätzlich wird eine Beisetzungsgebühr in Höhe von 250,00 € pro Urne erhoben. Das Nutzungsrecht besteht 99 Jahre.
Gerne beraten wir Sie umfassend, wie die Möglichkeiten einer Ruheforst-Beisetzung im Detail aussehen, was dabei zu beachten ist oder wie Sie sich für eine Ruheforst-Beisetzung im Rahmen einer Bestattungsvorsorge
entscheiden können.

Die neue Pflegereform bringt mehr Leistungen und Rechte

Foto_Pflege

Stärkung des Prinzips „Reha vor Pflege“

Zum 1.1.2013 ist die Pflegereform in Kraft getreten. Was bringt das den Angehörigen? 

Kurzfristigere Beratung: Spätestens zwei Wochen, nachdem der Pflegegeldantrag gestellt wurde, muss die Beratung erfolgt sein, auf Wunsch auch zu Hause. Das ist neu. Schafft es die Pflegekasse  nicht, den Pflegekostenbescheid in der gesetzlichen Frist von fünf Wochen zu übermitteln, muss sie zahlen und zwar 70,00 € je angefangener Woche der Überschreitung.

Die Regelung gilt nicht bei stationärer Pflege. Gezahlt werden muss auch nicht, wenn die Pflegekasse an der Verzögerung nicht Schuld ist. Zusammen mit dem Bescheid über die Pflegestufe erhält der Antragsteller eine Reha-Empfehlung. Damit soll das Prinzip „Reha vor Pflege“ gestärkt werden. Ob der Betreffende der Empfehlung folgt, entscheidet er selbst. Während der Kurzeit oder Verhinderungspflege wird das halbe Pflegegeld für maximal vier Wochen im Jahr weitergezahlt. Das soll pflegenden Angehörigen die Entscheidung für eine Auszeit erleichtern. Ein Zuschuss zur Verbesserung des Wohnumfeldes wird seit Januar ohne Einkommensprüfung und ohne Eigenanteil an den Pflegebedürftigen in Höhe von maximal 2.557,00 € für die eigene Wohnung gezahlt (z. B. Treppenlift). Die private Pflegevorsorgeversicherung wird mit 60,00 € im Jahr bezuschusst.